Perret soll zusammen mit einigen Mitarbeitern, darunter der ebenfalls schon mit Perret rechtskräftig verurteilte Zootierarzt, für die Tötung von 27 Zebrafinken verantwortlich sein. Dies werde aus der vom Zoo selbst geführten „Bestands-/Abgangsliste vom 17. Mai 2011“ deutlich, teilte die Organisation mit. Das Töten der völlig gesunden Zebrafinken sei völlig ohne vernünftigen Grund erfolgt.
Laut Perret seien die Tiere viel zu klein gewesen, um als „Futtermittel“ verwendet werden zu können. Laut PETA vorliegenden Informationen sollen die Zebrafinken jedoch getötet worden sein, um angeblich Platz für attraktivere Goldamadinen zu schaffen. Den Informationen zufolge sollen Zoo-Mitarbeiter zuvor Bedenken erhoben haben. "Erneut hat Perret also gegen das Tierschutzgesetz verstoßen und die Öffentlichkeit belogen", hieß es in der PETA-Mitteilung. Perret sei zusammen mit seinem Zootierarzt ein völlig uneinsichtiger Wiederholungstäter, für ihn seien die Tiere einfach nur Mittel zur Profitmaximierung. Außerdem forderte PETA seine sofortige Entlassung.
Kai Perret wurde im Juli dieses Jahres bereits wegen Tötung von drei Tigerbabys rechtskräftig verurteilt. Das Tierschutzgesetz verbietet das Töten von Wirbeltieren ohne vernünftigen Grund. PETA fordert ein generelles Zuchtverbot für Tiere in zoologischen Einrichtungen. Die Zoos sollten sich stattdessen in Auffangstationen umwandeln, die notleidende Tiere aus Zirkusbetrieben oder privaten Haltungen aufnehmen.














